Iolithe facettiet in verschiedenen Formen
Härte nach Mohs: 7 - 7,5
Dichte: 2,63
Lichtbrechung: 1,53 - 1,54
Dispersion: 0,011
Kristallisation: rhombisch
chem. Zusammensetzung: Eisen-Magnesium- Tonerdesilikat mit geringen Teilen Mangan und Wasser Mg2Al2
Der Iolith

Nach dem griechischen "ion" = Veilchen und "lithos" = Stein benannt.

Weitere Bezeichnungen für dieses Mineral sind: Cordierit (benannt durch den franz. Mineralogen P.L.A. Cordier.) oder Dichroit aufgrund des Dichroismus, seiner markanten Zwei-, in Wirklichkeit Dreifarbigkeit.

Parallel zur Prismenachse gesehen, erscheint der Iolith dunkelblau mit violettem Einschlag. Dreht man nun den Stein auf die Basisfläche, erscheint dieser fast farblos bis blaßgelb, zur zweiten Kristallachse blaßblau. Zum Schleifen wird deshalb die Tafelfläche des Steines immer senkrecht zur dunkelblauen Richtung ausgerichtet.

Die Farbe ist der des Saphires sehr ähnlich, das leuchtende Blau besitzt aber eine leichte Tönung ins Violette. Gefunden werden auch braune und violette Steine.

Vorkommen: Brasilien, Oberbirma, Kanada und Sri Lanka. Für Sammler gibt es einen interessanten Fundort: Bodenmais im Bayrischen Wald. Zu finden sind dort bräunliche, selten blaue Iolithe in Sammlerqualitäten.

 
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Letzte Aktualisierung 17.01.13
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