Die Conch-Pink-Naturperle,

eine Rarität aus der Karibik,


ist eine der seltensten Naturperlen der Welt. Sie entsteht in der großen Flügelschnecke, der "Strombus Gigas". Diese lebt auf Sandbänken in 35 m Tiefe, wird rund 20- 30 cm lang, bis zu 3 kg schwer und kann 20 Jahre alt werden. Mit 7 Jahren ist die Schnecke ausgewachsen.

Diese dekorative Schnecke wird ausschließlich wegen ihres Fleisches gefischt, welches in der Karibik als hochwertiges, proteinhaltiges Nahrungsmittel begehrt ist.

Aus der Schale "Rosalin" werden Gemmen und Kameen geschnitten. Früher wurde das Schalenmaterial in großen Mengen zur Porzellanherstellung in England verwendet.

Beim Filetieren finden sich sehr selten (ca. alle 50.000 Schnecken) eine Conchperle  (vom engl. "great conch").

Diese Perlen sind in der Regel 4 - 12 mm groß. Sie kommen in den Formen rund, barock und oval vor, sind in vielen Farbnuancen wie rötlich-braun, lachs, beige, creme, weiß, bis ins rosè (pink) zu finden. Daher auch der Name "Pinkperle".


Die Flügelschnecker Gigas Strombus. Ganz selten finden sich dort Conchperlen
Die Flügelschnecke Strombus Gigas


Eine Conch- oder Pinkperle aus der Flügelschnecke Strombus Gigas
Conchperle (Pinkperle) 9,2 - 11,2 mm 5,27 ct


Geschätzte Qualitäten zeigen eine flammenähnliche seidige bis kräftige Farbstruktur an der das Licht ein wenig irisiert und im Farbton ein kräftiges Rosa. Wird die "Pinkperle" intensiver UV Strahlung (Sonnenlicht) ausgesetzt, verliert sie schnell ihre Farbe und die herrliche Flammenstruktur. Bei einer guten Pflege wie sie allen Perlen angedeihen sollte, behält diese Perle ihren wunderschönen Charakter über Jahrzehnte. Um den unschätzbaren Wert und diesen Zauber dieser Perle zu erleben, muss man die Perle mal in der Hand fühlen.

Die porzellanähnliche Perle kann unter Umständen mit einer Koralle verwechselt werden, besonders wenn die Flammung der Perle weniger stark ausgeprägt ist.

Conchperlen wurden in den 30iger Jahren gerne in hochwertigen Schmuck verarbeitet, und waren in den skandinavischen Ländern wie Deutschland sehr gefragt. Heute wird diese seltene Rarität von Liebhabern geschätzt.Da Zuchterfolge in den 80er Jahren ausblieben, wird diese Perle immer eine seltene Rarität bleiben. Von den ca. 2000 - 3000 geernteten Perlen pro Jahr sind nur maximal 10 - 20 % von so guter Qualität um für Schmuckzwecke Verwendung zu finden. In den letzten Jahren ist der Bestand an der Strombus Gigas stark zurückgegangen. Um ihr Aussterben zu verhindern, wurden weite Gebiete vor den Küsten Kolumbiens zum Teil bis auf 10 Jahre für Fangverbotszonen ausgewiesen. Auch wurden die Monate der Fangzeiten reduziert.

Fundorte: Antilleninseln der Karibik, Florida, Bahamas, Yucatans und Westindien.




Letzte Aktualisierung  23.05.18
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